aus der Werkstatt

 

Mit dem Pegelmesser werden die Wiedergabe- und Aufnahmepegel eingestellt.
Auch zum Abgleich von Dolby- und Einmessbaugruppen wird er heran gezogen.
Frequenzgänge lassen sich hiermit gut auf einfache Weise feststellen und dokumentieren. Detailliertere Frequengangkurven sind aber über einen Computer besser darzustellen und können dann auch ausgedruckt werden.

Der darunter stehende Frequenzgenerator dient dazu, die notwendigen
Messtöne zum Abgleich der Aufnahme- und Biaspegel (Vormagnetiesierung)
und somit für die Grundeinstellung der Aufnahmesysteme und das Einmessen auf bestimmte Bandsorten zur Verfügung zu stellen.

 

 

 

 

 

Der Frequenzzähler dient zur Einstellung der Bandgeschwindigkeit und Oszillatorfrequenz des Lösch- und Biasgenerators.
Außerdem werden mit diesem Gerät Messfrequenzen von halb- und vollautomatischen Einmess- und Calibriersystemen in Tapedecks mit solch einer Funktion abgeglichen.
Auch zur Einstellung von Taktungen der elektronischen Motorsteuerung ist dieses Instrument unerlässlich.

 

 

 

 

Das Oszilloskop wird zur optimalen Justage des Kopfspaltes (Azimuth) bei Wiedergabe -und Aufnahme- bzw. Kombitonkopf verwendet.
Es ist dabei entscheidend, dass der Kopfspalt im Lot, also im Winkel von 90° zum Band steht, um die beste normierte Höhenverarbeitung und minimalen Kanalversatz zu gewärleisten.
Hier auf dem Oszi ist eine Lissajous-Figur zu sehen, die im Idealfall ein Strich von links unten nach rechts oben wäre, was aber bei analoger, mechanischer Wiedergabe immer etwas schwankt und sich bestenfalls einem Strich nähert.

Zur schnellen Fehlersuche im Signalweg ist dieses Messgerät ebenfalls bestens geeignet.